Nein, das Sweat Camp ist nicht wie ein Bootcamp!
In einem klassischen Bootcamp verwendet man gerne das Zirkeltraining, um so viel Bewegung, wie nur möglich, zu garantieren. Zusätzlich trainiert man im höherem Volumenbereich (mehr Wiederholungen) mit leichteren Gewichten, teilweise verzichtet man sogar komplett auf Lang- und Kurzhanteln. Außerdem findet in der Regel ein Bootcamp im Freien statt.
Das Sweat Camp ist ein Kraft- und Konditionstraining, dass in einer Gruppe ausgeführt wird. Jede Einheit ist als Ganzkörper- und Stationstraining aufbgebaut. Das bedeutet, dass die Teilnehmer immer 3 Sätze von einer Übungen ausführen, bevor sie zur nächsten Übung wechseln. Also genau das Gegenteil von einem Zirkeltraining!
Um die Kraft signifikant zu steigern, muss man mit einer bestimmten Intensität trainieren. Um das zu gewährleisten, verwendet man im Sweat Camp überwiegend Lang- und Kurzhanteln bzw. setzt man auf Grundübungen, bei denen das Steigerungspotential am höchsten ist. Logischerweise ist immer ein Trainer da und achtet sehr genau darauf, dass jeder Teilnehmer sauber arbeitet und nicht zu viel Gewicht hebt!
Des weiteren „spielt“ man im Sweat Camp mit den Belsatungzeiträumen, um die Kondition zu verbessern. Das bedeutet, dass sowohl die Satzpausen als auch die Arbeitsphasen in ihrer Dauer variieren können.
Außerdem kommt es hin und wieder vor, dass Spezialhanteln oder „unkonventionelles“ Equipment in das Training miteingebaut werden, um den Körper mal anders zu fordern und den Spaßfaktor zu erhöhen.